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Mit den Abschluss einer Krankenhauszusatzversicherung sollte nicht gewartet werden. Denn treten erst einmal ernsthafte Krankenheiten auf und sind stationäre Krankenhausaufenthalte notwendig, wird die Aufnahme in eine private Krankenhauszusatzversicherung schwierig, wenn diese überhaupt noch möglich ist!

Die Zustände für gesetzlich Versicherte in Krankenhäusern ist teilweise katastrophal. Nicht nur, dass Vier- oder gar Sechsbettzimmer die Regel sind, sondern diese sind zudem häufig auch noch überbelegt, die Krankenschwestern überfordert oder es werden gar Medizinstudenten als Schwestern oder Pfleger eingesetzt, die neuerdings im Rahmen ihres Studium Praktika im Pflegedienst machen müssen.

Da jedoch zur Genesung nach einer Operation oder Krankheit die äußeren Gegebenheiten ein entscheidender Faktor sind, ist der rechtzeitige Abschluss einer Krankenhauszusatzversicherung sehr wichtig.

Dabei muss günstiger nicht gleich (deutlich) schlechter sein. Die Ja stationär Plus ist für einen 30jährigen Antragsteller bereits für gut 13 Euro im Monat zu haben, die ebenfalls sehr leistungsstarke CSS Clinic für etwas mehr als 15 Euro.

Im direkten Vergleich mit der ARAG 261 haben die beiden genannten Tarife zwar keine Alterungsrückstellungen, d. h. der Tarif wird mit zunehmenden Alter geringfügig angepasst. Dafür kostet die ARAG 261 allerdings bereits für den 30järhigen mit 35 Euro mehr als das Doppelte als die CSS Versicherung CSS clinic und die Ja stationär plus.

Allerdings kommt es auch auf die individuellen Umstände des Versicherten an. Daher sollte der Beitragssatz nicht alleiniges Entscheidungskriterium sein. Wer alle wichtige Leistungspunkte mit seiner Krankenhauszusatzversicherung abgedeckt haben möchte, ist bei der ARAG 261 am besten aufgehoben, trotz des relativ teuren Beitragssatzes. Jedoch prüft die ARAG bei Aufnahme auch Bagatellerkrankungen, während diese bei der Ja stationär plus nicht anzugeben sind, womit der Tarif nicht nur eine preiswerte Krankenhauszusatzversicherung bei kleineren Vorerkrankungen darstellt. Mit Hilfe unserer Vergleichsrechner lassen sich die einzelnen Leistungskriterien bequem miteinander vergleichen.

1 Kommentar zu „Krankenhauszusatzversicherung: Teurer ist nicht gleich besser“