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	<title>Krankenhauszusatzversicherung&#187; Gesundheitsfonds</title>
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		<title>Kein Sachverstand in der Gesundheitspolitik</title>
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		<pubDate>Tue, 02 Feb 2010 19:44:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Mit der Einf&#252;hrung des Gesundheitsfonds hat sich f&#252;r die gesetzlich versicherten nichts verbessert, im Gegenteil profitieren die Versicherten nicht mehr von unterschiedlichen Beitragss&#228;tzen, da ein einheitlicher Beitragssatz nun vorgeschrieben ist. Allerdings k&#246;nnen gut informierte dennoch sparen, indem sie zur BKK Pfalz wechseln, die sich ein von Kritikern gelobtes Pr&#228;mienmodell ausgedacht hat, um weitere Mitglieder f&#252;r [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mit der Einf&#252;hrung des Gesundheitsfonds hat sich f&#252;r die gesetzlich versicherten nichts verbessert, im Gegenteil profitieren die Versicherten nicht mehr von unterschiedlichen Beitragss&#228;tzen, da ein einheitlicher Beitragssatz nun vorgeschrieben ist. Allerdings k&#246;nnen gut informierte dennoch sparen, indem sie zur BKK Pfalz wechseln, die sich ein von Kritikern gelobtes Pr&#228;mienmodell ausgedacht hat, um weitere Mitglieder f&#252;r sich zu gewinnen. Wer regelm&#228;&#223;ig ab dem 35.  Lebensjahr zur Vorsorgeuntersuchung geht und bestimmte Standard Impfungen vorweisen kann, bekommt 150 Euro Zuschuss, der z. B. f&#252;r eine private <strong><a title="Krankenhauszusatzversicherung" href="http://www.versicherung-online.net/krankenhauszusatzversicherung-4/">Krankenhauszusatzversicherung </a></strong>verwendet werden kann oder eine <strong>Zahnzusatzversicherung</strong>. Sowohl im Bereich der zahn&#228;rztlichen Versorgung als auch bei der station&#228;ren Behandlung klaffen immer gr&#246;&#223;ere Versorgungsl&#252;cken der Gesetzlichen Krankenversicherung, die nur durch eine private Zusatzversicherung geschlossen werden k&#246;nnen. Dabei sollte gerade der <strong>Gesundheitsfonds </strong>die Probleme der Gesundheitsversorgung l&#246;sen.</p>
<p>Das zus&#228;tzliche Dilemma an der ganzen Sache ist, dass Patienten ohne private <strong>Zusatzversicherung</strong> sich auf eine suboptimale Behandlung, lange Wartezeiten oder hohe Zuzahlungen einstellen m&#252;ssen, und das obwohl in diesen Tagen acht gesetzliche Krankenkassen die Option des Zusatzbeitrages in Anspruch nehmen werden. Wahrscheinlich werden noch viele Kassen folgen, auch wenn diese Tage betont wird, dass Zusatzbeitr&#228;ge mit acht der insgesamt ca. 160 Kassen davon Gebrauch machen.</p>
<p>Jetzt k&#252;ndigt die FDP an, die Zusatzbeitr&#228;ge f&#252;r Gesetzlich Versicherte wohlm&#246;glich kippen zu wollen, w&#228;hrend die Kanzlerin daran fest h&#228;lt. Wohin die Reise beim Gesundheitsfonds gehen wird, bleibt ungewiss, da jeden Tag neue &#196;nderungen angek&#252;ndigt werden, um dann wieder von anderen Spitzenpolitikern verworfen zu werden. Die FDP redet seit der letzten Bundestagswahl davon, den Gesundheitsfonds abschaffen zu wollen. Nicht zuletzt weil weite Teile der Union daran festhalten, fehlt der Kompass in der Gesundheitspolitik, der aber bitter n&#246;tig ist. Die aktuelle Diskussion offenbart daf&#252;r aber umso mehr die Vorteile einer privaten Krankenhauszusatzversicherung oder ambulanten Krankenzusatzversicherung: Bei einer privaten Zusatzversicherung gilt das, was im Versicherungsvertrag steht, eine Gew&#228;hr, die Patienten bei der staatlichen Gesundheitspolitik keineswegs haben.</p>
<p>Obwohl Reformen, die eine klare Richtung angeben und das System des planwirtschaftlichen Gesundheitsfonds wieder einstampfen, dringend notwendig sind, betont das Bundesgesundheitsministerium wiederholt, dass nichts &#252;berst&#252;rzt werden d&#252;rfe. Die Tatsache, dass immer wieder auf Kommissionen verwiesen wird, zeigt, dass es wohl noch lange dauern wird, bis die Grundstrukuren der n&#228;chsten Gesundheitsreform bekannt werden, zumal der deutsche Gewerkschaftsbund schon angek&#252;ndigt hat, ein Gegenkonzept vorlegen zu wollen. Langwierige politische Entscheidungsprozesse werden die Folge sein. Zwar ist der Patient auch bei einer privaten <strong>Krankenversicherung </strong>nicht vor steigenden Beitragss&#228;tzen bewahrt, doch im Gegensatz zur staatlichen Gesundheitsabsicherung ist stets der Leistungspfad einer privaten Zusatzversicherung bekannt.</p>
<p>Auch schon wieder eine Erh&#246;hung des Arbeitgeberanteils wird diskutiert, was gerade  in Zeiten der Wirtschaftskrise Gift w&#228;re. Der Staat sollte besser, wie angek&#252;ndigt die B&#252;rger entlasten und den Abschluss von privaten Zusatzversicherungen f&#246;rdern.</p>
<p>LinkTipp:  <a title="private Krankenversicherung" href="http://www.monetos.de/versicherung/private-krankenversicherung/">Private Krankenversicherung</a></p>
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		<title>Gr&#246;nemeyer kritisiert Gesundheitsfonds</title>
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		<pubDate>Fri, 30 Oct 2009 14:15:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der Leiter des Gr&#246;nemeyerinstituts f&#252;r Mikrotherapie an der Universit&#228;t Bochum kritisiert den Gesundheitsfonds scharf. Das System der zentralen Mittelverwaltung und einheitlichen Beitragss&#228;tzen diene in erster Linie dem Zweck, die wahren Kosten des Gesundheitssystems zu verschleiern. Der Bundeskanzlerin fehle der Mut von einer falschen Entscheidung nun wieder abzur&#252;cken und den B&#252;rger somit im Gesundheitswesen wieder mehr [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Leiter des Gr&#246;nemeyerinstituts f&#252;r Mikrotherapie an der Universit&#228;t Bochum kritisiert den Gesundheitsfonds scharf. Das System der zentralen Mittelverwaltung und einheitlichen Beitragss&#228;tzen diene in erster Linie dem Zweck, die wahren Kosten des Gesundheitssystems zu verschleiern. Der Bundeskanzlerin fehle der Mut von einer falschen Entscheidung nun wieder abzur&#252;cken und den B&#252;rger somit im Gesundheitswesen wieder mehr Gestaltungsspielraum zu geben. Zumal in der neuen Regierungskoalition die Notwendigkeit der Kompromisse deutlich geringer sei als dies in der Gro&#223;en Koalition gewesen ist, sei es an der Zeit den Fonds, den gro&#223;e Teile der Union auch zu Anfang nicht haben wollten wieder abzuschaffen. Die Bev&#246;lkerung w&#252;rde dies auch begr&#252;&#223;en. Gr&#246;nemeyer kritisiert in seiner Stellungnahme insbesondere die B&#252;rokratie, die mit dem zentralen Verteilungssystem des Fonds verbunden ist und die Tatsache, dass es geleugnet wird, dass damit ein gro&#223;er b&#252;rokratischer Aufwand und hohe Kosten verbunden sind. Eine transparente Struktur im Krankenkassensystem sei zwar notwendig. Doch es stimme nicht, dass diese nicht durch ein b&#252;rokratisches Supersystem hergestellt werden k&#246;nne. Aus dem System sei nach Gr&#246;nemeyers Ansicht auch die ungerechtigte Verbreitung von zwei verschiedenen Impfstoffen gegen die Schweinegrippe hervor gegangen. Leistungen aus dem Gesundheitssystem d&#252;rften nicht als &#8220;Gnadenerweis&#8221; verteilt werden. Gr&#246;nemeyer kritisiert weiter, dass angesichts des Milliardendefizits &#252;berhaupt noch &#252;ber den Gesnndheitsfonds diskutiert wird. Diese Ansicht ist nicht schwer nachzuvollziehen, zumal der Gesundheitsfonds gegr&#252;ndet worden ist, um die Finanzierung der Gesetzlichen Krankenkassen zu sichern und effizienter zu gestalten. Gr&#246;nemeyer findet es auch nicht richtig, dass die Patienten nicht wie bei privaten Krankenkassen in die Abrechnung von Behandlungskosten mit einbezogen werden, worunter die Demokratisierung im gesetzlichen Krankenkassensystem leidet. Die Kosten im gesetzlichen Krankenkassensystem sind druch den Gesundheitsfonds keineswegs transparenter geworden f&#252;r die Versicherten, im Gegenteil. &#220;ber den Abschluss einer privaten Krankenversicherung sollte daher umso mehr nachgedacht werden, wenn die Voraussetzungen daf&#252;r erf&#252;llt sind. Doch auch wer in der gesetzlichen Krankenkasse bleiben will oder muss hat die M&#246;glichkeit durch eine kluge Wahl, auch im System des Gesundheitsfonds zu profitieren. So bietet die BKK Pflaz ein spezielles Bonusprogramm an. Wer die Voraussetzungen erf&#252;llt (es m&#252;ssen lediglich die Standardimpfungen und -vorsorgeuntersuchungen bescheinigt werden) kann Bonuszahlungen bis zu 150 Euro im Jahr erhalten, wenn diese f&#252;r gesundheitsf&#246;rdernde Aktivit&#228;ten oder eine private<a title="Krankenhauszusatzversicherung" href="http://www.krankenhauszusatzversicherung.name/krankenhauszusatzversicherung/krankenhauszusatzversicherung-fuer-kinder.html"> <strong>Krankenhauszusatzversicherung</strong> </a>ausgegeben werden.</p>
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		<title>Neue Gesundheitspolitik &#8211; mehr Transparenz, gr&#246;&#223;ere Eigenverantwortung</title>
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		<pubDate>Fri, 02 Oct 2009 20:16:02 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Die neue Regierungskoalition aus Union und FDP will Eigenverantwortung, Transparenz und Wahlm&#246;glichkeiten im Gesundheitssystem wieder st&#228;rker betonen. Die Kombinationsm&#246;glichkeiten der Gesetzlichen Krankenversicherung mit einer Krankenhauszusatzversicherung sollen erweitert werden und auch in der Pflegeversicherung will schwarz-gelb mehr Eigenverantwortung und Selbstbestimmung. So soll der Begriff der &#8220;Pflegebed&#252;rftigkeit&#8221; differenzierter formuliert werden und es soll mehr in der Verantwortung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die neue Regierungskoalition aus Union und FDP will Eigenverantwortung, Transparenz und Wahlm&#246;glichkeiten im Gesundheitssystem wieder st&#228;rker betonen. Die Kombinationsm&#246;glichkeiten der Gesetzlichen Krankenversicherung mit einer <strong><a title="Krankenhauszusatzversicherung" href="http://www.versicherung-online.net/krankenhauszusatzversicherung-4/">Krankenhauszusatzversicherung</a></strong> sollen erweitert werden und auch in der Pflegeversicherung will schwarz-gelb mehr Eigenverantwortung und Selbstbestimmung. So soll der Begriff der &#8220;Pflegebed&#252;rftigkeit&#8221; differenzierter formuliert werden und es soll mehr in der Verantwortung des Pflegebed&#252;rftigen liegen, um so ein gr&#246;&#223;eres Ma&#223; an eigenen Vorstellungen und Bed&#252;rfnissen in die Pflege mit einzubringen.</p>
<p>Bei der Finanzierung der Gesetzlichen Krankenversicherung besteht aber im Vorwege der Koalitionsverhandlungen noch Uneinigkeit zwishen den k&#252;nftigen Koalition&#228;ren. So tritt die FDP vehement f&#252;r eine Abschaffung des Gesundheitsfonds ein, w&#228;hrend die Union und insbesondere Bundeskanzlerin Merkel den Fonds beibehalten wollen, u. a. weil dieser erst seit knapp neun Monaten bestehe und man gerade in Zeiten wirtschaftlicher Unsicherheit Stabilit&#228;t gerade auch in der Gesundheitspolitik brauche. W&#252;nschenswert w&#228;re aber eine Abschaffung des Fonds, da z. Zt. die Beitragss&#228;tze pauschal fest geschrieben sind, w&#228;hrend fr&#252;her die Versicherten z. B. von Kassen mit vielen jungen Leuten von geringeren Beitragss&#228;tzen profitieren konnten. Es spricht auch vieles daf&#252;r, dass sich die FDP durchsetzen wird, da auch viele f&#252;hrende Unionspolitiker den Gesundheitsfonds sehr skeptisch gegen&#252;ber stehen.</p>
<p>Sowohl Union als auch FDP wollen aber die Pr&#228;vention f&#246;rdern, um insbesondere den Volkskrankheiten vorzubeugen und die Eigenvorsorge durch eine Zusatzversicherung steuerlich beg&#252;nstigen.</p>
<p>Entgegen der oft allgemein verbreiteten Vorstellung, die Parteien w&#252;rden sich kaum noch unterscheiden, in der Gesundheitspolitik ist das definitiv nicht der Fall. So wollten SPD und Gr&#252;ne im Falle eines Wahlsieges die B&#252;rgerversicherung einf&#252;hren, was zu einer quasi Abschaffung der privaten Krankenvollversicherung bedeutet h&#228;tte, mit der Folge, dass der private Versicherungsmarkt sich nur noch auf Zusatzversicherungen spezialisieren sollte.</p>
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