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Artikel-Schlagworte: „Zahnzusatzversicherung“

Zusammen mit der leistungsstarken Zahnzusatzversicherung Janitos dental plus hat die Jantos Versicherung, die bisher hauptsächlich über die Sparten Sachversicherung und KFZ-Versicherung bekannt war auch eine neue Krankenhauszusatzversicherung auf  den Markt gebracht. Dabei handelt es sich um den Tarif Janitos stationär plus.

Die stationäre Zusatzversicherung beihaltet alles was eine gute stazionäre Zusatzversicherung leisten muss. Dazu gehört beispielsweise eine Absicherung privatärztlicher Honorare auch über den Höchstsätzen der GOÄ und eine Mitversicherung vor- und nachstationäre Behandlungen, also einer Vor-und Abschlussuntersuchung durch den behandelnden Privatarzt.

Ebenso mitversichert ist das rooming in. Die Janitos stationär plus Zusatzversicherung erstattet demnach die Unterbringungskosten einer Begleitperson bei Kindern, wenn diese stationär behandelt werden. Im Gegensatz zu anderen Krankenhauszusatzversicherungen ist dies dabei sogar bis zum vollendeten 14. Lebensjahr möglich, während andere Tarife nur bis zum 10. oder 12. LEbensjahr leisten.

Vom Beitrag her ist die Janitos stationär plus insbesondere bei jungen Menschen aufgrund der nicht einkalkulierten Deckungsrückstellung fürs Alter sehr günstig. Im Alter steigen die Beiträge entsprechend stark an. Dies sollte man sich als Neukunde bewusst machen, denn andere stationäre Zusatzversicherungen wie der Tarif Arag 261, der ebenfalls ebenso starke Leistungen und die Unterbringung im 1- oder 2-Bettzimmer absichert, kosten zwar zu Anfang mehr, sind dafür aber im Beitrag geglättet und steigen nicht jährlich an.

Eine leistungsstarke Zahnzusatzversicherung ohne Gesundheitsprüfung war bisher nur Wunschdenken für Patienten, denen bereits bei Antragstellung mehrere Zähne gefehlt haben. Doch das gehört jetzt der Vergangenheit an.

Die Universa dentprivat bietet jetzt eine Zahnzusatzversicherung an, die den Vergleich mit der Konkurrenz nicht zu scheuen bleibt und sogar umfassender leistet als die ebenfalls neue Continentale CEZP, die keine Leistungen für Kieferorthopädie vorsieht und innerhalb der ersten vier Jahre lediglich 2.000 Euro erstattet während die Universa dent-privat 1.000 Euro mehr bezahlt.

Doch davon abgesehen gibt es noch wichtigere Leistungsunterschiede, deren besondere Aufmerksamkeit gewidmet werden sollte. Bei der Continentale CEZP ist nämlich eine Begrenzung der Implantat Versorgung vorgesehen und was für die Zukunftstauglichkeit noch schwer wiegender ist, leistet der Tarif nur, wenn auch die Gesetzliche Krankenkasse Leistungen vorsieht. Somit weiß der Versicherte bei der Continentale CEZP nicht wohin die Reise geht, da es nicht auszuschließen ist, dass der Staat weitere Behandlungen aus dem zahnärztlichen Leistungskatalog ganz heraus nimmt (was bereits jetzt bei einigen hochwertigen Zahnersatz Leistungen der Fall ist). Trotz der mit 100 % etwas höheren Zuzahlungen für Zahnbehandlung (wie z. B. Wurzelbehandlung und Parodontitis) kann es daher sein, dass die Continentale letztlich viel weniger leistet als die Universa dentprivat, die nur 80 bis 90 % für Zahnbehandlung vorsieht, dafür aber im Kleingedruckten auf die entsprechende Klausel, dass Erstattungen von einer Leistung der Gesetzlichen Krankenkasse abhängen.

Auch wenn die Beiträge der Continentale CEZP, die zudem für junge Versicherungsnehmer ca. zwei bis drei Euro im Monat geringer ausfallen, eine große Beitragsstabilität gewährleisten, sollte aus den genannten Gründen immer ein Zahnzusatzversicherung Vergleich vorgenommen werden, um sich selbst ein transparentes Bild von den Unterschieden zwischen den Tarifen zu machen. Im Versicherungsvertrag zählt das Kleingedruckte, das nicht nur müheselig zu lesen, sondern oft auch nicht gut verständlich ist.

Mit der Einführung des Gesundheitsfonds hat sich für die gesetzlich versicherten nichts verbessert, im Gegenteil profitieren die Versicherten nicht mehr von unterschiedlichen Beitragssätzen, da ein einheitlicher Beitragssatz nun vorgeschrieben ist. Allerdings können gut informierte dennoch sparen, indem sie zur BKK Pfalz wechseln, die sich ein von Kritikern gelobtes Prämienmodell ausgedacht hat, um weitere Mitglieder für sich zu gewinnen. Wer regelmäßig ab dem 35.  Lebensjahr zur Vorsorgeuntersuchung geht und bestimmte Standard Impfungen vorweisen kann, bekommt 150 Euro Zuschuss, der z. B. für eine private Krankenhauszusatzversicherung verwendet werden kann oder eine Zahnzusatzversicherung. Sowohl im Bereich der zahnärztlichen Versorgung als auch bei der stationären Behandlung klaffen immer größere Versorgungslücken der Gesetzlichen Krankenversicherung, die nur durch eine private Zusatzversicherung geschlossen werden können. Dabei sollte gerade der Gesundheitsfonds die Probleme der Gesundheitsversorgung lösen.

Das zusätzliche Dilemma an der ganzen Sache ist, dass Patienten ohne private Zusatzversicherung sich auf eine suboptimale Behandlung, lange Wartezeiten oder hohe Zuzahlungen einstellen müssen, und das obwohl in diesen Tagen acht gesetzliche Krankenkassen die Option des Zusatzbeitrages in Anspruch nehmen werden. Wahrscheinlich werden noch viele Kassen folgen, auch wenn diese Tage betont wird, dass Zusatzbeiträge mit acht der insgesamt ca. 160 Kassen davon Gebrauch machen.

Jetzt kündigt die FDP an, die Zusatzbeiträge für Gesetzlich Versicherte wohlmöglich kippen zu wollen, während die Kanzlerin daran fest hält. Wohin die Reise beim Gesundheitsfonds gehen wird, bleibt ungewiss, da jeden Tag neue Änderungen angekündigt werden, um dann wieder von anderen Spitzenpolitikern verworfen zu werden. Die FDP redet seit der letzten Bundestagswahl davon, den Gesundheitsfonds abschaffen zu wollen. Nicht zuletzt weil weite Teile der Union daran festhalten, fehlt der Kompass in der Gesundheitspolitik, der aber bitter nötig ist. Die aktuelle Diskussion offenbart dafür aber umso mehr die Vorteile einer privaten Krankenhauszusatzversicherung oder ambulanten Krankenzusatzversicherung: Bei einer privaten Zusatzversicherung gilt das, was im Versicherungsvertrag steht, eine Gewähr, die Patienten bei der staatlichen Gesundheitspolitik keineswegs haben.

Obwohl Reformen, die eine klare Richtung angeben und das System des planwirtschaftlichen Gesundheitsfonds wieder einstampfen, dringend notwendig sind, betont das Bundesgesundheitsministerium wiederholt, dass nichts überstürzt werden dürfe. Die Tatsache, dass immer wieder auf Kommissionen verwiesen wird, zeigt, dass es wohl noch lange dauern wird, bis die Grundstrukuren der nächsten Gesundheitsreform bekannt werden, zumal der deutsche Gewerkschaftsbund schon angekündigt hat, ein Gegenkonzept vorlegen zu wollen. Langwierige politische Entscheidungsprozesse werden die Folge sein. Zwar ist der Patient auch bei einer privaten Krankenversicherung nicht vor steigenden Beitragssätzen bewahrt, doch im Gegensatz zur staatlichen Gesundheitsabsicherung ist stets der Leistungspfad einer privaten Zusatzversicherung bekannt.

Auch schon wieder eine Erhöhung des Arbeitgeberanteils wird diskutiert, was gerade  in Zeiten der Wirtschaftskrise Gift wäre. Der Staat sollte besser, wie angekündigt die Bürger entlasten und den Abschluss von privaten Zusatzversicherungen fördern.

LinkTipp:  Private Krankenversicherung

Eine Krankenhauszusatzversicherung ist in erster Linie wichtig, weil diese freie Arzt- und Krankenhauswahl garantiert und gesetzliche Kassenpatienten oft lange oder länger auf einen wichtigen OP- und Krankenhaustermin warten müssen.

Doch die Zwei-Klassenmedizin hat nich nur Einzug in der Behandlung während eines Krankenhausaufenthalts gefunden, auch im Bereich der Zahnmedizin stehen Patienten ohne eine Zusatzversicherung Zahn deutlich schlechter da als die Zusatzversicherten. Darüber hinaus müssen “normale” Patienten mit hohen Zuzahlungen beim Thema Zahnersatz rechnen, selbst dann, wenn der Zahnersatz ganz plötzlich in Folge eines Unfalles notwendig wird.

Viele glabuen immer noch, dass die Kasse den Löwenanteil des Rechnungsbetrages leistet, doch das stimmt nicht mehr. Als Konsequenz der letzten Gesundheitsreformen bezahlen die gesetzlichen Kassen nur noch einen pauschal fest gelegten, aber viel zu geringen Regelsatz. Eine hochwertige Zahnversorgung mit allem, was der Patient benötigt,  belastet den eigenen Geldbeutel enorm. Schon bei Ersatz nur eines Zahns können Zuzahlungen in dreistelliger Höhe erforderlich werden. Es gibt zwar auch billigeren Zahnersatz, doch damit kann sich kaum jemand zufrieden stellen, zumal nur qualitativ gute Zahnersatz Lösungen die Gewähr des medizinischen Behandlungserfolges und was auch aus Gründen der Lebensführung wichtig ist, eine gewisse Ästhetik und Authentizität bieten.

Eine gute Zahnzusatzversicherung erkennt man daran, dass diese mindestens 70 % des zahnärztlichen Rechnungsbetrags und den bis zu dreieinhalbfachen Betrag der zähnärztlichen Gebührenordnung erstattet. Das sollte unabhängig davon erfolgen, ob die Gesetzliche Krankenkasse einen Zuschuss für eine Zahnbehandlung zahlt. Das ist nicht nur deshalb wichtig, weil viele notwendige Zahnbehandlungen von der Kasse gar nicht mehr bezahlt werden, sondern auch, weil mit jeder Gesundheitsreform die Gefahr besteht, dass weitere Behandlungen aus dem Leistungskatalog der Gesetzlichen Kasse gestrichen werden. Jeder betriebswirtschaftlich denkender Zahnarzt freut sich über Patienten, die bereits eine Zahn Zusatzversicherung für Implantate rechtzeitig abgeschlossen haben.

Eine Zusatzversicherung Zahn ist auch nur dann wirklich gut, wenn sie für alle drei Zahnmedizinbereiche leistet (also neben Zahnersatz auch für Zahnbehandlungen und kieferorthopädische Maßnahmen).

Mit einem Zahnzusatzversicherung Vergleich wird gewährleistet, dass alle diese Kriterien erfüllt werden und dabei auch noch ein vergleichsweise günstiger Tarif gefunden wird, wie dies bei der CSS Versicherung der Fall ist.